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28.9.25: Milliarden für die Reichsten?

Trotz unserer Wahrnungen wurde die Abschaffung des Eigenmitwerts befürwortet. Dies soll voraussichtlich 2028 in Kraft treten. Der Systemwechsel bei den Liegenschaftssteuern kostet rund zwei Milliarden Franken. Das bedeutet: Jährlich 500 Franken mehr Steuern pro Haushalt, während reiche Immobilienbesitzer:innen entlastet werden.

 

Der Systemwechsel bei den Liegenschaftssteuern kostet rund zwei Milliarden Franken. Das bedeutet: Jährlich 500 Franken mehr Steuern pro Haushalt, während reiche Immobilienbesitzer:innen entlastet werden.

500 Franken mehr Steuern pro Haushalt

So wie der Systemwechsel bei den Liegenschaftssteuern geplant ist, profitieren vor allem reiche Immobilienbesitzer:innen. Die Bevölkerung muss hingegen die Steuerausfälle von rund 2 Milliarden Franken bezahlen. Kantonsregierungen rechnen mit grossen Ausfällen. Die Tessiner Kantonsregierung hat bereits angekündigt, dass sie zur Kompensation die Steuern um mehr als 7,5% erhöhen muss. Auch im Kanton Zürich drohen Steuererhöhungen von rund 3%.

Mieter:innen bezahlen drauf

Obwohl Mieter:innen aufgrund explodierender Mieten bereits stark belastet sind, müssen sie erneut für die Privilegien einiger reicher Immobilienbesitzer:innen bezahlen. Die Kaufkraft der Mieter:innen steht bereits jetzt massiv unter Druck!

Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe

Laut dem Bund wird eine Senkung der Zinssätze die Steuerausfälle explodieren lassen. Innerhalb von 10 Jahren könnten sich die Verluste auf bis zu 20 Milliarden Franken belaufen – auf Kosten der Bevölkerung. Deshalb haben sogar die Kantone klar Stellung bezogen und rufen dazu auf, den Systemwechsel abzulehnen. Das benötigte Geld würde sonst bei der Finanzierung von Kitas, Prämienverbilligungen und der Bildung fehlen.