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Das U-ABO retten! Autor: SP Baselland
Bearbeitet: 06.09.2015 durch HN
Unterschriftenbogen Ja zum U-Abo! können Sie hier dowloaden: media download

FINGER WEG VON EINEM ERFOLGSMODELL!

ÜBERPARTEILICHES KOMITEE LANCIERT DIE VOLKSINITIATIVE „JA ZUM U-ABO“

Für die Initianten der Initiative „Ja zum U-Abo“ (Grüne BL, SP Baselland, jgb Nordwest, JUSO BL, VCS beider Basel, Pro Natura BL) ist die vom Regierungsrat geplante Streichung der Subventionen an das Umweltschutz-Abo des Tarifverbunds Nordwestschweiz und der damit verbundene massive Preisanstieg absolut inakzeptabel und nichts anderes als eine eigentliche Bankrotterklärung. „Die Zeche für die finanzpolitische Misswirtschaft sollen nun offenbar die ÖV-Benutzer/innen bezahlen“, meint Lukas Ott, Präsident des Initiativkomitees und Grüner Stadtpräsident in Liestal. Mit der Subventionsstreichung würde das U-Abo auf einen Schlag 25 Franken teurer, das Jahresabonnement um 250 Franken.

Das U-Abo ist schweizweit ein Erfolgsmodell und gilt als Meilenstein in der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Dank des U-Abos sind viele Pendler/innen auf den ÖV umgestiegen und die Bewohner/innen der Nordwestschweiz sind damit günstig, staufrei und umweltschonend unterwegs. „Mit der Streichung der Subventionen an das U-Abo gibt der Regierungsrat dieses Erfolgsmodell aber preis“, sagt Anna Ott, Vorstandsmitglied des VCS beider Basel. 30 Jahre harte Arbeit und viel investiertes Geld würden auf einen Schlag zerstört. Im Sinne der unbestrittenen und gewünschten Lenkungswirkung sind die Subventionen an das U-Abo weiterhin unerlässlich.

Von der Streichung der Subventionen an das U-Abo sind Jugendliche generell besonders betroffen. Ihr Abo würde sich um satte 50 Prozent verteuern. Adil Koller, Co-Präsident der SP Baselland, meint dazu: „Die Subventionskürzung belastet Jugendliche, wenig Verdienende und Familien überproportional und ist eine Sparmassnahme auf Kosten der Bevölkerung.“

Der Kanton soll zur Gewährung von Beträgen an Tarifverbund-Abonnemente verpflichtet werden. Die Kann-Formulierung in Paragraph 5 des Gesetzes vom 18. April 1985 zur Förderung des öffentlichen Verkehrs (SGS 480) ist deshalb durch eine Muss-Formulierung zu ersetzen.

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