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Wohnen für alle Autor: SP-Baselland
Bearbeitet: 02.10.2016 durch HN
Am 4. Januar 2015 wurde die Initiative Wohnen für alle! lanciert.

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Was will die Initiative?
Bezahlbaren Wohnraum ermöglichen durch Erhebung von Grundlagen über die Wohnsituation der Bevölkerung und deren Finanzierung (Mietwohnungen, Genossenschaften, Heime...)

Der Wohnungsmarkt im Kanton hat sich in den letzten Jahren zunehmend in einen Anbietermarkt gewandelt, der die Versorgung der Bevölkerung mit günstigem Wohnraum nicht mehr sicherstellen kann. Damit Kanton und Gemeinden mit einer aktiven Wohnpolitik in dieser Situation marktergänzend wirken können, sind sie auf fundierte statistische Grundlagen angewiesen. Damit eine Analyse des Wohnungsmarkts so objektiv und neutral wie möglich stattfinden kann, sollen die nötigen Grundlagen vom Kanton selbst erhoben werden.

Aktive Wohnpolitik durch gemeinnützige Umnutzung von kantonseigenen Brachen zu Wohn- und Lebensraum

Der Hauptfaktor für steigende Mietwohnungspreise ist das zu geringe Angebot an günstigem Wohnraum. Um den Bestand an günstigem Wohnraum zu erhöhen sollen sowohl Kanton als auch Gemeinden durch Umnutzung von Brachen neuen Wohn- und Lebensraum schaffen. Dabei soll gemeinnütziger Wohnraum gefördert werden und der Boden weiterhin im Besitz der öffentlichen Hand bleiben.

Unterstützung der Zusammenarbeit von Gemeinden bei der Schaffung von günstigem Wohnraum

Damit eine effiziente Wohnpolitik betrieben werden kann, müssen die Gemeinden in ihrer Zusammenarbeit unterstützt werden. Angrenzende Zonenplanung oder Gemeindeübergreifende Raumplanungskonzepte sollen vermehrt auch auf die Schaffung von günstigem Wohnraum abzielen. Mithilfe der erhobenen Grundlagen des Kantons ist den Gemeinden so eine zielgerichtete Wohnpolitik möglich, die den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird.

Beratungsstelle „Wohnen“- für Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung

Die Ansprüche an Wohnraum haben sich gewandelt. Insbesondere Familien mit niedrigem Einkommen, ältere Menschen oder Menschen mit Handicap sind häufig mit einem Wohnungsangebot konfrontiert, das ihren Bedürfnissen nicht gerecht wird. Diese Situation überfordert und benachteiligt die Schwächsten unserer Gesellschaft und muss deshalb verbessert werden. Ein erster Schritt ist eine kantonale Beratungsstelle für Wohnfragen, die sich den Problemen dieser Zielgruppe widmet und bei der Wohnungssuche aktiv Unterstützung leistet.

Finanzierungssicherungsmodelle für gemeinnütziges Wohnen
Bei vielen Projekten für gemeinnütziges Wohnen stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Der Kanton übernimmt in dieser Frage eine beratende Funktion und entwickelt Finanzierungssicherungsmodelle bzw. stellt die entsprechenden Informationen bereit für Gemeinden und private Trägerschaften entsprechender Projekte. Konkrete Lösungen sind längst vorhanden und werden unter anderem vom Bundesamt für Wohnungswesen bereitgestellt.


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